06.02.2012, 01:25 Uhr

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Flutlichtmasten da! – Und nun?

Freitag, 16. Juli 2010

Endlich sind sie angekommen, die sündhaft teuren Flutlichtmasten für das Volksparkstadion. Jetzt könnte man endlich jeden einzelnen Pickel der Fußballspieler des 1. FC Eintracht Bamberg aus weiter Ferne betrachten, wenn es da nicht das Problem gäbe, dass es die Konkurs-Mannschaft überhaupt nicht mehr gibt. Jetzt steht man also ratlos vor den auf dem Rasen liegenden Stahltürmen. Wieder zurück geben will man sie aber scheinbar auch nicht. Was also machen mit 120 000 Watt?

  • Konzerte mit Mega-Stars auf dem Gelände anbieten, geht nicht, so Wolfgang Heyder. Aus sicherheitstechnischen Gründen dürften maximal nur 5000 Zuschauer auf das Areal, welche zu wenig wären, wenn man wirklich einen Super-Promi nach Bamberg locken möchte. Durchaus vorstellbar wären allerdings Sommer-Open-Airs mit BAMBERGER KLEINKÜNSTLERN. Erstens hätten die dann auch mal eine feste Stätte und zweitens sind die mit einer Kulisse von 5000 Zuschauern bestimmt mehr als zufrieden.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, die Flutlichter auf dem MAXPLATZ zu installieren. Der Vorteil hier wäre, dass man bei angeschalteten 120 000 Watt dermaßen geblendet würde, dass man das Herzstück der City  nur erahnen und sich attraktiv vorstellen kann.
  • Praktisch wären die Leuchtstoffrohre auch auf dem LANDESGARTENSCHAU-Gelände. Mit Sicherheit werden viele Gäste von auswärts wieder hilflos umher fahren und die Blumenausstellung suchen. Wenn man allerdings die Flutlichter auf dem Erbagelände gen Himmel richtet, sieht man sein Ziel bereits in Frankfurt oder München.
  • Hilfreich für Fremde ist bestimmt auch das Beleuchten von fehlenden BRÜCKEN. Und nachbestellen kann man die Dinger garantiert, falls sie nicht genügen sollten.
  • Oder man lässt sie einfach auf der Wiese im Volksparkstadion liegen und nutzt sie für andere SPORTVERANSTALTUNGEN, wie Hürdenlauf, Springreiten oder Bockspringen. Das Gute daran wäre: Man käme ohne Strom aus.

Nun denn, irgendetwas Sinnvolles wird den Verantwortlichen schon einfallen. Und falls ihnen doch kein Licht aufgeht, kann man die Flulichter immer noch bei ebay versteigern.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.


Nicht verwechseln!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Um Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir darauf hinweisen, dass Herr Altoberbürgermeister Herbert Lauer am Donnerstag, den 15.Oktober 2009, nicht die neue Promi in Bamberg-Urkunde erhalten hat, sondern die Ehrenbürger-Urkunde.
Herzlichen Glückwunsch von der Redaktion.


Prominent oder nicht? – Andreas Starke: “Ab sofort Chefsache!”

Mittwoch, 7. Oktober 2009
Offizielle Promi-Ernennungsurkunde

Offizielle Promi-Ernennungsurkunde

Bamberg. Die Geburtstagsfeier von Stadtmarketingchef Stieringer und ein nachfolgender Presseartikel des Fränkischen Tags spalten Bambergs Bürgerschaft in zwei Lager. Gerade die teilweise Veröffentlichung der “Promi-Gästeliste” sorgt für Entrüstung einerseits und Bestätigung andererseits.

Während die einen sich damit endgültig fest zur High Society Bambergs zählen, diskutieren alle anderen über ihren eigenen Status und den der anwesenden Prominenz. Wer darf sich in Bamberg “Promi” nennen und wer nicht, das ist die Frage, über deren Antwort in Bamberg heute verbissen diskutiert wurde. Am Abend meldete sich dann OB Starke, selbst auch Gast von Stieringer, zu Wort. Man diskturiere bereits schon den ganzen Tag im Rathaus über die Angelegenheit. Um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, erklärt das Stadtoberhaupt die “Promi-Affaire” zur Chefsache. Es wurden in einem Eilverfahren Richtlinien zum Erhalt des Promistatus verabschiedet, über die dann der Oberbürgermeister persönlich auf Antrag entscheidet. Die Richtlinien stehen auch bereits fest:

  • Mindestens 10 namentliche Erwähnungen im Fränkischen Tag (Todesanzeigen sind ausgeschlossen)
  • Mindestens 3 Abbildungen auf einem Bild im Fränkischen Tag
  • Regelmäßige Teilnahme an mindestens drei verschiedenen Wirtschatfsstammtischen
  • VIP-Dauerkarte bei den Brose Baskets oder dem 1. FC Eintracht Bamberg
  • Mitglied in einer Loge
  • Theaterabo
  • Premiummitglied bei XING, Moderator in mindestens einer Gruppe und mehr als 100 Kontakte
  • Ebenso fit in Facebook, Twitter und einem weiteren Portal der Wahl (wir können firtcafe.com empfehlen!)

Dank dieser Richtlinien wird auch mit Gerüchten aufgeräumt, die durch Bamberg kursieren. Es reicht demnach nicht, pro Woche 20 Leserbriefe zu verfassen, sein eigenes Gesicht auf unzähligen Plakaten in Bamberg zu platzieren oder absichtlich Wetten zu verlieren, um Kunstobjekten in Bamberg öffentlich den Allerwertesten abwischen zu dürfen.

Wem das alles zu viel Aufwand ist, für den stellen wir in Absprache mit OB Andreas Starke noch eine andere Lösung bereit: Wer am 6. oder 7. November zu Herrnlebens Figurenkabarett kommt, erhält ohne Erfüllung der anderen Richtlinien sofort eine “Promi in Bamberg – Urkunde”.


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