06.02.2012, 01:51 Uhr

Posts Tagged ‘Rathaus’

Bamberger Adventskalender – Türchen Nr. 17

Freitag, 17. Dezember 2010

Hinter Türchen 17 versteckt sich:

Eine Blankourkunde zum Aufhängen im Eingangsbereich des Rathauses am Maxplatz…

… auf der alle erreichten Erfolge des vergangenen Jahres verewigt werden können. Wenn nach “Städtevergleich Initiative Neue Marktwirtschaft”, “Zwei Erwähnungen im Schwarzbuch der Steuerzahler” und “Gewinner des Komasaufen-Wettbewerbs” noch Platz ist, darf sie gern auch im kommenden Jahr weitergenutzt werden.


Bamberg im Rennen mit Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Oberstdorf

Mittwoch, 28. Juli 2010

Seit dem gestrigen Finanzsenat ist klar: Bamberg möchte sich auch bereit erklären, den Münchnern als Filialstadt bei der Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2018 zur Seite zu stehen. Dank Einsparung bei der Kindertagesstättenförderung von 365.000 Euro und nur 350.000 Euro ungeplanter Mehrausgaben bei der Konzert- und Kongresshalle hätte man bereits in diesem Jahr einen Gewinn von 15.000 Euro erwirtschaften können, der Klimmzüge dieser Art problemlos möglich machen würde. Die Domstadt sei nicht erst seit dem Januar als Winterstadt bekannt, teilte man aus dem Rathaus mit, und so wolle man sich noch in dieser Woche mit den Altbayern aus München in Verbindung setzen. Parteipolitische Probleme zwischen den beiden Oberbürgermeistern gelten ohnehin als unwahrscheinlich.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden auch einige Details diskutiert, mit deren Organisation entweder das Stadtmarketing oder Sportmanagementspezialist Jan Vetter beauftragt werden soll:

  • Als Eislauffläche wird der Schönleinsplatz genutzt. Einmalig, so ist sich die Stadtspitze einig, wäre das Reiterdenkmal, das in dessen Mitte stehen bleibt.
  • Für Abfahrten und Slaloms soll der steile Stephansberg genutzt werden.
  • Als Eisschnelllaufbahn könnte der Münchner Ring für ein paar Tage gesperrt werden.
  • Um das Volksparkstadion auch überhaupt einmal zu nutzen, könnten dort die Eishockeyspiele stattfinden.
  • Als olympisches Dorf soll das Gelände der US-Kaserne genutzt werden. Was? – Da leben noch Soldaten? – Keine Sorge. 2018 nicht mehr.
  • Auf dem Maxplatz könnten die Curlingwettbewerbe ausgetragen werden. Im nahegelegenen Rathaus sei man Langatmiges und Rumgeplärre ja gewohnt. Und irgendwie passt es ja auch zum Maxplatz.
  • Nur in der Jako-/Stechert-/Stadt Bamberg-Arena kann leider nichts stattfinden. Sie entspricht wieder einmal irgendwelchen Auflagen nicht.

Wie der Finanzsenat gestern auch feststellte, kann die Stadt sogar Gewinn bei der Durchführung der Winterspiele erzielen. Wenn man, wie im vergangenen Winter, einfach auf das Schneeräumen und Streuen von Salz verzichten könnte, würde man jährlich bis zu 400.000 Euro sparen. Und weil man üben muss, um sich 2018 nicht zu blamieren, fängt man bereits jetzt damit an…. Das macht 8 x 400.000 Euro, also 3,2 Millionen Euro. Damit lässt sich doch locker fast noch ein Glasfoyer vor das Glasfoyer bauen.

Aber natürlich gab es auch gestern kritische Stimmen aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Olympiabewerbung: Wenn Bamberg etwas mit der Durchführung 2018 zu tun haben sollte, müsste man bereits jetzt darüber nachdenken, die Spiele auf 2028 zu verlegen, damit alles rechtzeitig fertig wird.

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Dementis zum Montag – Ausgabe 37

Sonntag, 27. Juni 2010
  • Es stimmt nicht, dass an der Führung über das ERBA-Gelände hauptsächlich Jäger teilgenommen haben.
  • Es stimmt nicht, dass Touristen hupend durch Bamberg fahren.
  • Es stimmt nicht, dass beim Canalissimo gesoffen wurde, bis der Kanal voll war.
  • Es stimmt nicht, dass auf dem Poster, welches in München den ersten Preis gewonnen hat, das Auslösen eines Schäuferlas abgebildet ist.
  • Es stimmt nicht, dass das Bambados dermaßen schnell wächst, dass es bald schon mit dem Hainweiher fusioniert.
  • Es stimmt nicht, dass die NPD das nächste Mal im Alten Rathaus tagt, weil ihr die Gedenktafeln sympathisch sind.
  • Es stimmt nicht, dass ein paar Bamberger Stadträte noch Retteraktion des 1. FCE bestellt haben.
  • Es stimmt nicht, dass Walter Mixa neuer Leiter des Ottonianums werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass die bevorstehenden Eröffnung des FKK-Germania mit einem “Tag der offenen (Hosen-)Tür” beginnen soll.

Dementis zum Montag – Ausgabe 36

Sonntag, 20. Juni 2010
  • Es stimmt nicht, dass das zweite Schleusenhaus schon weg ist.
  • Es stimmt nicht, dass der neue Name des 1. FC Eintracht Bamberg nun 1. FC Hipphopp Starke ist.
  • Es stimmt nicht, dass das Parkhaus am Klinikum nur für Smarts gebaut wurde.
  • Es stimmt nicht, dass die Leinwand am Maxplatz noch etwas mehr in Richtung Rathaus gedreht werden musste.
  • Es stimmt nicht, dass die meisten Brose-Spieler Bamberg und Freak-City für zwei verschiedene Städte halten.
  • Es stimmt auch nicht, dass Freak mit Missgeburt übersetzt werden kann. (Quelle: LEO Wörterbuch)
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke von Auszubildenden fertiggestellt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass OB Starke mit dem Lied “Bamberg ist die geilste Stadt der Welt” beim nächsten Grand Prix-Vorentscheid antreten will. Aber er möchte ab sofort wöchentlich vom Balkon des Alten Rathauses herabsingen.
  • Es stimmt nicht, dass die ersten Bamberger Basketballspieler beim Allstar-Treffen mit Handicaps spielten.

Maxplatz wird nun doch kurzfristig umgestaltet

Montag, 14. Juni 2010

So schnell kann es nach anständiger Lobbyarbeit durch das Stadtmarketing gehen: Der Maxplatz wird nun doch zeitnah umgebaut. Wie die Stadtverwaltung bekannt gab, hat man sich spontan nach dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu folgenden Maßnahmen entschlossen:

  • Auf der Tiefgaragenabfahrt soll eine feste Bühne für Veranstaltungen gebaut werden.
  • Auf der nordwestlichen Seite des Platzes soll ein 14 Meter hoher Lärmschutzwall errichtet werden. Großer Vorteil: Die Anwohner dahinter sehen den Maxplatz auch nicht mehr.
  • Gegenüberliegend sollen fest installierte Absperrgitter und geschultes Vollzeit-Security-Personal für Sicherheit und Ordnung auf Bambergs “Event-Area No. 1″ sorgen.
  • Außerdem soll der Maxplatz einen neuen Belag bekommen. Nachdem die Granitpflastersteine bereits nach dem WM-Auftakt mit kaum entfernbaren, teils schon kurzzeitig verdauten Essensresten überzogen waren, hat man sich nun für grüne Fliesen aus dem industriellen Bereich entschieden, die per Hochdruckreiniger abgestrahlt werden können.
  • Und ein echtes und einmaliges Highlight: An der Fassade des neuen Rathauses sollen im Abstand von zehn Metern acht sogenannte Brechbecken installiert werden. Ein Modellbeispiel findet sich bereits auf der Herren-Toilette des Wilde-Rose-Kellers. Auf der gegenüberliegenden Seite entlang der Karstadt-Fassade sollen feste Toilettenhäuschen installiert werden.

Wie die Stadtverwaltung gleichzeitig bekannt gab, wären allerdings der erschwerte Zugang zum Rathaus und die permanente Lärmbelästigung unzumutbar für die Stadtangestellten und deren vorgeschriebene Ruhezeiten. Deshalb plane man bereits den Umzug der Rathausmitarbeiter. Wohin? – Das stand noch nicht fest, aber wir hätten da einen Vorschlag zu machen: Disneyland. Dort soll es nämlich vergleichsweise ruhig zugehen und …. es wäre weit weg! 


Einzigartiges Straßennetz in Bamberg

Donnerstag, 13. Mai 2010
Bamberg - Bald ganz wie beim großen Vorbild?

Bamberg - Bald ganz wie beim großen Vorbild?

Bamberg hat ein weiteres Highlight. Neben Dom, altem Rathaus und vielen anderen Sehenswürdigkeiten gehört nun auch das Straßennetz der Domstadt offiziell zum erhaltenswerten Weltkulturerbe. Wie im vergangenen Bausenat beschlossen, dürfen ab sofort keine Arbeiten mehr an öffentlichen Straßen und Wegen des Inselgebiets durchgeführt werden. Die Straßen, die sich dank des frostigen Winters im Zustand des Jahres 1850 befinden, sollen ein authentisches Bamberg-Bild des 19. Jahrhunderts vermitteln. Großes Lob für diese Entscheidung kam aus allen Fraktionen, denn sie sorgt im Unterschied zu sonstigen Denkmalmaßnahmen für jährliche Kosteneinsparungen von rund 5 Millionen Euro, die die Stadt gut für prestigträchtige Bauvorhaben nutzen kann. Doch die aktuelle Entscheidung ist nur der erste Schritt. Man hofft, dass sich die Straßen langfristig noch in den Zustand des Jahres 100 n. Chr. zurückversetzen lassen können, um dem Anspruch eines “Fränkischen Roms” auch wirklich gerecht zu werden.


Exklusive Informationen aus dem FKK-Germania

Samstag, 1. Mai 2010

Die Spezialistin für die Stellung "Bamberger Brücke"

Die Spezialistin für die Stellung "Bamberger Brücke"

Bamberg. Rathaus. Domberg.
In der Jäckstraße eröffnet ein neuer Puff. Unter dem Namen FKK Germania erwartet Freunde des sinnlichen Genusses ein Wellness- und Erholungstempel der ganz besonderen Art. Wir hatten Gelegenheit, mit der Geschäftsführung über konkrete Services des Etablissements zu sprechen, die speziell für Bamberg konzipiert wurden. Bei der “Bamberer Brücke” handelt es sich beispielsweise um eine Stellung, bei der sie eine Brücke macht und er nicht fertig wird. Bei der Stellung “Maxplatz” legt er sich nackt hin und nix passiert. Auch für Sadomasochisten hat das Bordell etwas im Angebot: Im Raum “Fuchs-Park-Stadion” kann er sich ein FC Eintracht Trikot anziehen und bekommt dann von ihr die Hucke voll. Wer auf wüste Beschimpfungen steht, wird im Raum “Schlenkerla” mit Dirne Gunda wahre Freudennächte erleben. Das Rubina69, bekannt durch Radio Bamberg, möchte nun auch nachziehen und eine “Radio Bamberg-Stellung” anbieten. Da geht’s dann gemäß des ehemaligen Slogans des Senders “ohrentief rein”.


Dementis zum Montag – Ausgabe 25

Montag, 5. April 2010
  • Es stimmt nicht, dass die Löwenbrücke, aus Kostengründen, zur Hälfte wieder eingerissen wird.
  • Es stimmt nicht, dass Radio Bamberg die Stadtratssitzungen live im Rathaus übertragen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass die RundfunkAnstalten Franken nach Spanien umziehen.
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke, wegen Geldnot, aus Styropor fertiggestellt wird.
  • Es stimmt nicht, dass das Künstlerhaus Villa Concordia zukünfitg nur noch Poetry-Slam-Stipendiaten aufnimmt.
  • Es stimmt nicht, dass der Wilhelmsplatz in Luitpoldplatz umbenannt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass der Schönleinsplatz in Bamberger-Reiter-Platz umbenannt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass der Dom in Schick-eria umbenannt werden soll.

Brief an den Oberbürgermeister Andreas Starke zur Kommunikation im Stadtrat

Samstag, 3. April 2010

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke, lieber Andi!

Stimmt das wirklich, dass die 44 Apostel, die um Dich versammelt sind, die Stadtratsbeschlüsse aus dem regionalen Anzeigenblatt erfahren müssen?
An was liegt das?
Schlafen alle während Deiner Bekanntmachung (was man sich gut vorstellen kann)? Oder reden alle durcheinander, so das die Beschlüsse untergehen (was man sich noch besser vorstellen kann)? Oder enthält man der Stadträtin Ulrike Heuken die Sitzungstermine vor, weil sie von nichts weiß?

Wie auch immer, so kann’s ja wohl nicht gehen!
Ist ja schön, dass der FT angeboten hat, die GAL zu unterstützen und stadtinterne Themen und Beschlüsse an die Stadtratsmitglieder weiterzugeben, doch wir wollen da in nichts nachstehen und bieten quasi das Selbe an, mit dem Unterschied, dass unsere Neuigkeiten schon oft publik sind, bevor sie von Dir beschlossen werden. Das liegt bestimmt an den unsicheren Quellen, die wir haben.

Kurzum, wir sind sehr daran interessiert, den Stadtrat über die neuesten Beschlüsse zu informieren. Wenn Du (oder Deine Pressestelle) uns bitte eine e-Mail-Liste der Stadtratsmitglieder zuschicken könntest, dann informieren wir alle per Newsletter darüber, was zur Zeit im Rathaus Sache ist und vielleicht erfährst Du dann auch ab und zu mal was Neues. Denn es kann durchaus auch sein, dass ein Stadtoberhaupt etwas beschlossen und garnichts davon mitbekommen hat.

In diesem Sinne…
Ein frohes Osterfest!
Florian und Albert Herrnleben

p.s. Und denk an die e-Mail-Liste!!!


Erweitertes Angebot: Touristenführungen nun auch durch Bamberger Schulen

Mittwoch, 24. März 2010

Wie die Kaulbergschule mitteilen ließ, wolle sie Touristen zur Aufbesserung des eigenen Haushalts nun Führungen durch das Schulgebäude anbieten. Damit reagiert die Schulleitung auf die städtische Ankündigung, dass 43% Kosten beim Bauunterhalt eingespart werden müsse.

Vorbei an Klassenzimmern mit maroder Ausstattung, vorbei an Lagern, in denen die aktuellsten Karten aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg stammen, vorbei an einem der modernsten Computerräume der Stadt mit 486er-PCs bis in die Toilettenanlagen der Schule, die nicht nur alt und abgenutzt, sondern vielleicht sogar ein wenig gesundheitsgefährdend sind, deren Renovierung aber 25.000 Euro verschlingen würde. Dazwischen sollen Touristen Einblicke in den Sozialkundeunterricht Bambergs erhalten, in dem Schülern erklärt wird, warum die Stadt in der heutigen Zeit an allen Ecken und Enden sparen müsse: Brückenneubauten, Landesgartenschau, Bambados, Sitzungssaal im Rathaus ….

Und gerade dieser Sitzungssaal war wahnsinnig abgenutzt, kaum noch vorzeigbar und gemeingefährlich für jeden Stadtrat, der sich dort auch nur eine Stunde pro Woche aufhalten muss. Aber es gibt eben Throne und Throne: Auf den einen wird mehr, auf den anderen weniger produziert, die einen kosten mehr, die anderen weniger als 1500 Euro pro Stück, die einen sind eben für die einen, die anderen für die anderen. Throne und Throne eben. Glückwunsch!


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