06.02.2012, 02:31 Uhr

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Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


Dementis zum Montag – Ausgabe 10

Sonntag, 20. Dezember 2009
  • Es stimmt nicht, dass ein bekannter Rhetorik-, Lobby-, Verlags-, Marketing- und Spin-Coach sein international agierendes Institut nun auch um den Bereich Fussball erweitert und Trainer beim 1. FCE werden will.
  • Es stimmt auch nicht, dass deshalb der Job des Stadionsprechers vakant ist. Er könnte den Spielern nämlich auch von seiner Sprecherkabine aus Anweisungen geben.
  • Es stimmt nicht, dass Michael Wehner vom Fränkischen Tag und die Pressestelle der Stadt Bamberg aus Sympathie zueinander zweimal pro Woche zusammen zum Kegeln gehen.
  • Es stimmt nicht, dass man uns im neu erschienenen Fränkischen Jahresrückblick absichtlich vergessen hätte.
  • Es stimmt nicht, dass auf dem Kleingartenviertel am Regensburger Ring in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bereits Bagger angerückt wären und alles niedergerissen hätten.
  • Es stimmt nicht, dass man in Bamberg nun alles auf “Unweihnachtlichkeit” prüft und gnadenlos entfernt.
  • Es stimmt nicht, dass Klein Venedig abgerissen wird, damit der neue Uferweg am Schiffbauplatz nicht an der Markusbrücke enden muss.
  • Es stimmt nicht, dass wir uns vor Bewerbungen nicht mehr retten können.

Erfolg – Kleingärten können bleiben!

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Die Fronten zwischen der Stadt und den Pächtern am Weidenufer waren eigentlich verhärtet. Die 30 Kleingärtner hatten ihre Kündigung erhalten und sollten ursprünglich ihre Kleingärten bis 31. Dezember räumen, so dass ab kommenden Jahr das Gebiet nördlich vom Regensburger Ring zur Fläche der Landesgartenschau umgearbeitet werden kann. Doch es ist dem Einsatz der Lokalpresse, hunderten Demonstranten und starken Kleingartenlobbyisten zu verdanken, dass die Stadt sowie die Organisatoren der Landesgartenschau nun ein Einsehen mit den Hobbygärtnern haben. “Die Kleingärten dürfen bleiben!” lautet die Eilmeldung, die sich heute morgen wie ein Lauffeuer durch Bamberg verbreitet.
Zu einer Landesgartenschau gehören, so der LGS-Geschäftsführer, auch Gärten und deren Pächter. Für die Besucher ist die Thematik “Kleingärten” ebenso interessant wie beeindruckende Botanik. Und so bleibt für die Kleingärtner nur die Auflage bestehen, sich deutlich von der Fläche der Landesgartenschau abzugrenzen, aber dennoch den Blick in den Garten zu ermöglichen. Es wurde seitens des Architekten folgender Gestaltungsvorschlag gemacht:

Die Kleingärtner sollen mit Zaun und Wachtürmen von den Besuchern der Landesgartenschau getrennt werden. Ein Beobachten traditioneller Gartenarbeit bleibt möglich.

Die Kleingärtner sollen mit Zaun und Wachtürmen von den Besuchern der Landesgartenschau getrennt werden. Ein Beobachten traditioneller Gartenarbeit bleibt möglich.


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