06.02.2012, 02:09 Uhr

Posts Tagged ‘Sandstraße’

Stellenausschreibung: Sandstraßen-Wachtmeister

Mittwoch, 14. Juli 2010

Schon des öfteren haben wir Stellenausschreibungen der Stadt Bamberg über unsere Internetseiten publiziert. Eine weitere liegt uns seit heute vor:

Da die Verantwortlichen der Stadt Bamberg alleine keinen hochbekommen, benötigt der Entsorgungs- und Baubetrieb einen Vollpfosten, Entschuldigung, einen Vollzeitangestellten, um die Pfosten in der Sandgebiet um 7:57 Uhr runter, um 8:01 Uhr hoch, um 8:43 runter, um 8:45 Uhr hoch, um 10:27 Uhr runter, um 10:30 hoch, um 11:36 Uhr runter, um 11:39 Uhr hoch, um 12:14 Uhr runter, um 12:17 Uhr hoch, um 12:58 Uhr runter, um 13:02 Uhr hoch, um 13:47 Uhr runter, um 13:50 Uhr hoch, um 14:34 Uhr runter, um 14:37 Uhr hoch, um 15:13 Uhr runter, um 15:17 Uhr hoch, um 16:02 Uhr runter, um 16:05 Uhr hoch, um 16:54 Uhr runter, um 16:57 Uhr hoch, um 17:45 Uhr runter, um 17:48 Uhr hoch, um 18:32 Uhr runter, um 18:36 Uhr hoch, um 19:13 Uhr runter und um 19:17 Uhr hoch zu klappen.

Gesucht wird ein zuverlässiger und unbestechlicher Mitarbeiter, der Erfahrung in folgenden Bereichen vorweisen kann:

  • Uhrzeit lesen und erkennen, auch analog.
  • Grundkenntnisse im Umgang mit Dreikantschlüsseln
  • Sprachkenntnisse: Deutsch, Bambergerisch, Japanisch, Preußisch
  • Bambergtypische freundliche Ausstrahlung
  • Kenntnisse in Bedienung von Mikrowellen, damit man sich ggf. während der Pausezeiten um die Programmierung der Hightechpfosten kümmern kann.

Das Gehalt eines Pfostenklappers liegt … egal …. so zwischen 100.000 und 150.000 Euro pro Jahr; Hauptsache billiger als das aktuelle System….

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Suche nach Resten der Stadtmauer beginnt

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Idee zur Errichtung einer Citypassage auf dem Gelände der Sparkasse Bamberg geistert schon seit über zehn Jahren durch verschiedenste Köpfe. Zuletzt scheiterte der Bau am “Nein” der Unesco. Deshalb soll nun mit architektonischen Tricks versucht werden, das wohl in der Erde vergrabene Weltkulturerbegut möglichst vollständig mit in das Konzept einer Shoppingpassage einzubinden. Auf dem Gelände vermuten Spezialisten die Überreste der Bamberger Stadtmauer, nach denen nun gezielt gegraben und gesucht werden soll. So heißt es zumindest offiziell.

Denn verdächtig scheinen inzwischen die vielen verschiedenen Löcher, die in der Domstadt gegraben, aber nicht wieder zugeschüttet werden. Während rund um den Wilhelmsplatz wohl erfolglos gebuddelt wurde, wird nun ein paar Meter weiter am Synagogenplatz bereits der nächste Krater geschaffen. Auch an der Kettenbrücke ging, so meinte man, lange nichts vorwärts. Doch einige wenige, sehr suspekte Gestalten tümmelten sich immer auf der Baustelle und stießen bei ihren Grabungen auch auf eine Bombe. Und problemlos sind weitere Beispiele anzuführen: Hallstadter Straße, Nürnberger Straße, Erba-Gelände, Sandstraße, u.v.m. Löcher, Krater, Gruben, wo man hinsieht….

“Was sucht die Stadtverwaltung in Bambergs Unterwelt?” ist die Frage, auf die bisher keine Antwort gefunden wurde. Sind es geheime und versteckte Geldreserven? Vermutet man eine Ölquelle unter der Domstadt? Oder Bier?

Oder sucht man tief unter der Weltkultur-Erde vor allem eines: Die Erleuchtung?
Die Erleuchtung darüber, wie man Löcher, die man aufreisst, auch wieder zubekommt. Ob man die natürlich da unten findet?


Erzbischof Schick und die Bamberger Variante des Zölibats

Montag, 17. Mai 2010

Erzbischof Ludwig Schick war in den vergangenen Tagen häufig in der bundesweiten Presse. In einem Spiegelinterview hatte er ein kritisches Nachdenken über das Zölibat gefordert, das seiner Meinung nach gerade für niederklassigere Geistliche aufgeweicht werden könnte. Am Rande des ökumenischen Kirchentags ruderte das Oberhaupt der Diözese nun zurück: Das Zölibat als solches wäre für die katholische Kirche nach wie vor unverzichtbar. Er habe jedoch ein Konzept ausgearbeitet, dass er bald in Rom vorstellen möchte und das gerade Priestern in Bamberg das Leben und anderes erleichtern soll. Dieses Konzept umfasst im wesentlichen folgende Ausnahmen für das zölibatäre Dasein:

  • Nach vier Rauchbier ist alles erlaubt.
  • Kaiserliche Rollenspiele sind erlaubt.
  • In Nebenstraßen zur Sandstraße ist alles erlaubt.
  • Während und nach einem Bockbieranstich ist alles erlaubt.
  • Im Ottonianum bleibt alles erlaubt.
  • Während der Sandkerwa ist alles erlaubt.


Schleusenwärterhaus soll gastronomisch genutzt werden

Mittwoch, 28. April 2010

So titeln die einschlägigen Zeitungen Bambergs in den vergangenen Tagen. Unseren Quellen zufolge gibt es bereits einige Interessenten, die den Stadtrat mit verschiedensten Konzepten überzeugen möchten:

  • Das “große, goldene M” möchte studentenorientiert beliebte, deutsche Gerichte anbieten, wie zum Beispiel Pommes, Hamburger oder Cheesburger.
  • Ein weiterer Interessent möchte sich auf Wildgerichte spezialisieren. Highlight der Speisenkarte soll das “Erba-Reh im roten Beete” werden.
  • Ein Bamberger Unternehmer möchte das Schleusenwärterhaus zum “Wellnesstempel mit Liegefläche im Freien” umbauen. Gastronomisch soll im wesentlichen mit Erdbeeren, Weintrauben, Sahne, Schokosoße und Sekt aufgewartet werden.
  • Leichte, fränkische Küche wie Schäuferla und Bierhaxen möchte ein ehemaliger Gastronom aus der Sandstraße anbieten.
  • Der Favorit des Stadtrats scheint aber wohl ein Bauunternehmer zu sein, der das Schleusenwärterhaus abreißen und stattdessen ein Hochhaus dorthin bauen will, auf dessen Dachterrasse für die Highsociety Bambergs südländische Speisen und Cocktails serviert werden, ganz nach dem Vorbild “Haingebiet”, quasi.

Dementis zum Montag – Ausgabe 17

Sonntag, 7. Februar 2010
  • Es stimmt nicht, dass aufgrund der frühlingshaften Temperaturen morgen die Bierkellersaison beginnt.
  • Es stimmt nicht, dass Florian und Albert Herrnleben nach ihrem Autritt bei einer Universitätsveranstaltung die Dozentschaft für das Fach Figurenkabarettpädagogik angeboten bekommen haben.
  • Es stimmt nicht, dass der Swimmingpool im neuen Mahr-Keller-Hotel mit Bier gefüllt wird.
  • Es stimmt nicht, dass der Übergang von Crêpes nach Kaiserschmarrn fließend ist. (Insider)
  • Es stimmt nicht, dass die GEMA der Meinung ist, Figurentheater sei keine Kleinkunst.
  • Es stimmt nicht, dass die Ersatzmüllmänner am Samstag Anzug und Krawatte getragen haben.
  • Es stimmt nicht, dass die Landesgartenschau in Bamberg wesentlich teurer als alle vergangenen Landesgartenschauen wird, wenn man die Kosten für den Bau der Kettenbrücke, des Bambados, den Kreisverkehr am Wilhelmsplatz und die Neugestaltung der Sandstraße aus der offiziellen Investionssumme herausrechnet.

Advent, Advent, … Unser Adventskalender für Bamberg!

Dienstag, 1. Dezember 2009
Hinter Türchen 1 versteckt sich:

Ein Pflasterstein für die Sandstraße
an das Baureferat der Stadt Bamberg.

stein

Damit die Baustelle bis zur kommenden Sandkerwa mangels Geld nicht stillsteht, möchten wir einen Stein beisteuern, der an der Baustelle am Wilhelmsplatz übrig war.


Dementis zum Montag – Ausgabe 6

Sonntag, 22. November 2009
  • Es stimmt nicht, dass Arnd Rühlmann immer noch liest.
  • Es stimmt nicht, dass Lewandowski während der Kulturwoche der Verkehrsbetriebe ein eigenes, zehnstündiges Meisterwerk in einem Stadtbus mit 460 Statisten aufführen wird.
  • Es stimmt nicht, dass die Sandkerwa deshalb zwei Tage länger dauert, weil die Sandstraße währenddessen zwei Tage zu Pflasterarbeiten gesperrt werden muss.
  • Es stimmt nicht, dass sich auch einige Gereuther in orangen Westen zur Aufbesserung der eigenen Hartz-IV-Finanzlage  auf dem Jako-Arena-Parkplatz tummeln.
  • Es stimmt nicht, dass Herr Dr. Heller nach seinem Rücktritt einen Amoklauf plante.
  • Es stimmt nicht, dass das Motto Bamberg baggert nur während der närrischen Zeit gilt.
  • Es stimmt nicht, dass Herr Stieringer bis Aschermittwoch mit Blaulicht auf dem Kopf durch die Stadt rennt. Er wird eher gemütlich gehen.
  • Es stimmt nicht, dass die neueingeführte, zweite Schicht an der Kettenbrücke von den Mitgliedern des Stadtrats abzuleisten ist, die die Bauverzögerungen zu verantworten haben.
Auch wenn Herr Dr.Heller mit einer Pistole gesehen wurde, ein Amoklauf war nie geplant gewesen.

Auch wenn Herr Dr.Heller mit einem Revolver gesehen wurde, ein Amoklauf war nie geplant gewesen.


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