
Natürlich fällt es schwer, bei den zur Zeit hochsommerlichen Temperaturen, schon an Weihnachten zu denken. Aber warum sich immer zwei Wochen vor dem Fest den Stress machen und mühsam Geschenke für die Lieben zu finden? Dies kann man doch auch schon in aller Ruhe im Sommer erledigen.
Und gerade in dieser Woche gibt es ganz tolle Schnäppchen im Angebot, die sich sicherlich unterm Weihnachtsbaum besonders gut machen.
Wir konnten schonmal einen Blick in den Werbeprospekt des neuen Bamberg-Discount-Marktes werfen, der in der kommenden Woche als Beilage im FT zu finden sein wird (also haben wir von jemandem gehört, der es von jemandem anders gehört haben soll).

Weitere attraktive Angebote (wie z.B. Atrium, Löwenbrücke und Raucherkneipen) findet man auf den Folgeseiten.
Da geht er also nun, der Chef des Bamberger Künstlerhauses Villa Concordia, der Herr Goldmann. Und seine Nachfolgerin, die Frau Gomringer, tritt zwar in seine Fußstapfen, will aber nicht den selben Schuh anziehen. Der weitere Ausbau des Skulpturenweges ist für sie kein Thema. Statt irgendwelche Baulücken in der Stadt mit sündhaft teuren Plastiken zu schmücken, zieht sie es vor, etwas für die Stipendiaten zu tun und ein Klavier (genauer ausgedrückt: einen Flügel) anzuschaffen.
Außerdem soll das Künstlerhaus (den Älteren noch besser bekannt als Wasserschloß Concordia) zukünftig ein Ort der Begegnung werden. Natürlich auf rein künstlerischer Ebene. Ob dies nun musikalische, handwerkliche, literarische, malerische oder sonst-wie-künstlerische Treffen sein sollen, scheint egal zu sein.
Wer sich darunter jetzt nicht viel vorstellen kann, dem geben wir hier einige Beispiele:

Der Handarbeitskunst kann man sich beim gemütlichen Klöppeln widmen.

Die Musikkunst wird durch fröhliches Singen geprägt.

Durch das individuelle Gestalten der Villa-Wände können ware Kunstwerke entstehen.

In Bamberg darf natürlich auch die Bierbraukunst nicht zu kurz kommen.

Das Kunstturnen im Concordia-Garten kann im Sommer noch viel mehr Menschen zum Besuch bewegen.

Auch die Liebeskunst soll in der Gemeinschaft nicht zu kurz kommen.
Man sieht also, es gibt eine Reihe von Kunstformen, die sich tadellos in den Betrieb des “neuen Künstlerhauses” einflechten lassen. Wir denken, Frau Gomringers Idee wird viele Freunde gewinnen und das bisher recht sterile Stipedianten-Big-Brother-Haus wird bald Bambergs zentraler Ort der Begegnungen werden.
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