06.02.2012, 01:40 Uhr

Posts Tagged ‘Straße’

Dementis zum Montag – Ausgabe 71

Montag, 21. Februar 2011
  • Es stimmt nicht, dass auf Wunsch von Klaus Stieringer die Fußgängerzone abgeschafft werden und dort bald der Verkehr rollen soll.
  • Es stimmt nicht, dass mittellose Menschen ihre Leichensäcke kostenlos beim Ordnungsamt bekommen.
  • Es stimmt auch nicht, dass man diese immer mittwochs zur Abholung auf die Straße stellen kann.
  • Es stimmt nicht, dass die Mitarbeiter des Stadtmarketings an der nördlichen Promenade parken.
  • Es stimmt nicht, dass Bundespräsident Wulff von Oberbürgermeister Andreas Starke persönlich durch die Bamberger Kneipenwelt geführt wird.
  • Es stimmt nicht, dass im Erzbistum Bamberg aus guter Tradition ab sofort wieder Watschn an Firmlinge verteilt werden.

Dementis zum Montag – Ausgabe 70

Sonntag, 13. Februar 2011
  • Es stimmt nicht, dass Rainer Lewandowski das Leben von Paul Breitner, unter dem Titel “Der Rebell aus Kolbermoor”, als Fecht- und Degenstück in der Alten Hofhaltung inszenieren will.
  • Es stimmt nicht, dass sich die Bamberger Gastronomen um das tote Erba-Reh zanken.
  • Es stimmt nicht, dass das Haingebiet zukünftig als Baggerübungsplatz dienen soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Glashäuser in der Südflur neuen Studenten als Unterkunft dienen sollen.
  • Es stimmt nicht, dass in Bamberg-Ost die nächste Big-Brother-Staffel gedreht werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass in der Langen Strasse wieder eine Straßenbahn fahren soll.
  • Es stimmt nicht, dass der Bamberger Bäckerchor auf große Welttournee geht, um seine Brötchen zu verdienen.
  • Es stimmt nicht, dass die Stadt, um Schwarzbordelle besser unter Kontrolle zu haben, Dienstzimmer im Rathaus zur Verfügung stellen will.
  • Es stimmt nicht, dass Thomas Gottschalk bei Wetten dass…? aufhören will, weil er für das Amt des Bamberger Oberbürgermeisters kandidieren möchte, damit die Stadt mal wieder von einem echten Bamberger regiert wird.

Dementis zum Montag – Ausgabe 64

Montag, 3. Januar 2011
  • Es stimmt nicht, dass automatisch mit dem 1.Januar der Frühling Einzug hält.
  • Es stimmt nicht, dass es ab 2012 in Bamberg nur noch Grundschulen gibt und man zur Weiterbildung nach Äthiopien pendeln muss.
  • Es stimmt nicht, dass in der Altstadt Bambergs noch 2010 ist, nur weil man hier keine Feuerwerksraketen abschießen durfte.
  • Es stimmt nicht, dass auch am Wilhelmsplatz die Zeit stehen geblieben ist.
  • Es stimmt nicht, dass man die Stechert-Arena in Zukunft nur noch mit Gasmaske betreten darf.
  • Es stimmt nicht, dass in der neuen Broschüre “Made in Bamberg” auch Haushaltslöcher zu finden sind.
  • Es stimmt nicht, dass die Einzelhändler in der Langen Strasse von Hubschraubern beliefert werden sollen.

Fußgängerwege sollen geschont werden

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Es ist aber auch eine Zumutung für unsere schönen Gassen, Straßen und Wege. Täglich trampeln tausende Bürger und Touristen arglos über Kopfsteinpflaster, Erde und Asphalt, und das anschauliche Bild unserer Weltkulturerbestadt geht immer mehr den Bach hinunter.
Da ist es nur mehr als verständlich, dass der neue Uferweg am Schiffbauplatz erst im April 2012 freigegeben wird, denn sonst ist er bis zur Eröffnung der LGS wahrscheinlich nicht mehr ansehbar, weil mal wieder alles niedergestapft und versaut wurde.
Wir finden, was mit dem Weg zwischen Konzerthalle und Markusbrücke realisiert wird, muss sich doch auch für andere Fußgängerbereiche umsetzen lassen. Eine Schonzeit für unsere Weltkulturerbewege ist längst überfällig und muss endlich in die Tat umgesetzt werden.
Wir haben da schon mal ein paar Vorschläge:

  • Uneingeschränkte Sperrung der Lugbank (für Fußgänger und Fahrzeuge) von Januar 2011 bis November 2013.
  • Fußgängerverbot für die Obere Brücke von März 2012 bis August 2014. – Eine Aufhebung des Verbots ist nur während der Weltkulturerbeläufe vorgesehen.
  • Marien-, Luitpold-, Ketten- und Löwenbrücke werden im monatlichen Wechsel bis vorerst 2022 für Passanten und Fahrzeuge gesperrt.
  • Der Maxplatz wird von 1.Oktober 2011 bis 30.September 2015 unzugänglich gemacht. Ausnahmen: Frühjahrsmesse, “Bamberg zaubert”, “Jazz- und Bluesfestival”, Biertage, Weihnachtsmarkt und evtl. Brose-Baskets-Events. (Sperrung hält sich also in Grenzen).
  • Bamberger Krippenweg: jeweils von November bis Januar.
  • Komplettsperrung der Sandstraße von 8.00 Uhr früh bis 2.00 Uhr nachts.

Solche Warnschilder sollen an den jeweiligen Stellen angebracht werden


Bamberger Adventskalender 2010 – Türchen Nr.6

Montag, 6. Dezember 2010

Hinter Türchen 6 versteckt sich:

Ein Nikolausbart für Michael Ehlers, …

… damit er mal auf der Strasse erkannt wird.


Bamberger Realisten reagieren auf CSU-Antrag

Samstag, 13. November 2010

Die Stadtratsfraktion der CSU schockierte heute die Geschäftswelt Bambergs mit einem ungewöhnlichen Antrag. Nach dem Willen der Christsozialen soll die Lange Straße am 3. Adventssamstag für den Kraftverkehr gesperrt werden, um für ein ganz besonderes Einkaufserlebnis in der dann entstehenden Riesenfußgängerzone zu sorgen. Während die verschiedenen Interessensgruppen mit harscher Kritik und Unverständnis reagieren, kontert die Fraktion der Bamberger Realisten mit einem eigenen Antrag.

Während der Adventszeit, so sieht es der Antrag vor, soll die Fußgängerzone zu normalen Kraftverkehrsstraßen umgewandelt werden, damit jeder potenzielle Kunde möglichst bis vor die Tür des Ladens seiner Wahl fahren kann. Daneben sind im Antrag weitere Änderungen an Bambergs Innenstadt vorgesehen, die die Einkaufsstadt Bamberg noch interessanter machen sollen:

  • Der Karstadt muss zu einem Drive-In umgebaut werden, wo man, ohne aus dem eigenen Verhikel aussteigen zu müssen, einkaufen fahren kann. Ganz nach dem Motto: Einmal drin – alles hin!
  • Auf dem Maxplatz wird ein Kreisverkehr mit Tankstelle in der Mitte eingerichtet.
  • Zwischen grünem Markt und Hauptwachstraße pendelt ein Busshuttle mit acht Haltestellen.

Bewohnern aus der Innenstadt, die gerne zu Fuß einnkaufen gehen möchten, wird empfohlen, an den Laubanger zu fahren.

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Wenn’s den Promenadlern stinkt…

Dienstag, 2. November 2010

…gehen sie auf die Straße und sammeln Unterschriften. Für was? Gegen was? – Gegen, natürlich. Und zwar gegen die momentane Verkehrssituation in ihrem Wohngebiet. Im vergangenen November beschloss der Stadtrat die Umsetzung eines neuen Parkraumbewirtschaftungskonzeptes (Anm.d.Red.: Die wäre ein grandioses Wort für das Galgenmännchenspiel), welches seit April in Kraft ist. Ziel dieses Konzeptes: Verlagerung der Regional- und Schulbus-Haltestellen von der Willy-Lessing-Straße an die südliche Promenade.

Wer kannte das Problem nicht, wenn man um die frühe Nachmittagszeit vom Schönleinsplatz Richtung Bahnhof wollte. Zig-tausende Schüler lungerten an den Haltestellen herum und versperrten mit sich und ihren Schulutensilien den Gehweg, so dass einem als “gemeiner” Fußgänger nichts anderes übrig blieb, die Busfahrspur als Geisterläufer zu benutzen.

Aber, man kennt es ja, was dem einen Freud, ist dem anderen Leid. Der Verkehr an der Promenade und somit auch die Lärm-, Geruchs- und Schadstoffbelastung nahmen zu. Und dies wollten sich die Anwohner nicht bieten lassen und sammelten Unterschriften für das goldene Buch der Stadt.

Wir finden ja auch: Omnibusse haben an einem ZOB (Zunkunft ohne Busse) wirklich nichts zu suchen. Und deshalb ein Vorschlag unsererseits. Man lästert zwar immer über unser Nachbarland Österreich, aber was Verkehrskonzept und Umweltschutz angeht, liegen sie uns Deutschen um Nasenlängen voraus. Was ihn Wien geht, müsste doch bei uns in Bamberg erst recht klappen, oder nicht?

Wäre vielleicht auch für Bamberg eine Lösung: der umweltvertägliche Personennahverkehr.

Und falls die Geruchsbelästigung immer noch zu hoch ist - auch da gibt es Abhilfe.


Dementis zum Montag – Ausgabe 50

Montag, 27. September 2010

Kaum zu glauben, aber Jubiläum! – Danke schon jetzt für die Glückwünsche!

  • Es stimmt nicht, dass die Jako-Arena bald “Bestechert-Arena” heißt.
  • Es stimmt nicht, dass man den Baureferenten zum Ehrenbürger Bambergs ernennt und bereits eine Zyste-Schlangenmann-Straße (Fertigstellung 2019) geplant ist.
  • Es stimmt nicht, dass am Erba-Fischpass-Ufer bereits ein Fischgrillplatz angelegt ist.
  • Es stimmt nicht, dass wir zur 50. Ausgabe der Montags-Dementis zu einem kleinen Umtrunk ins Rathaus eingeladen werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass man sich am Wilhelmplatz nun schon wieder im Winterbaustopp befindet.
  • Es stimmt nicht, dass “Deutschland bewegt sich” deshalb nicht von OB Starke eröffnet wurde, weil ihm der Maxplatz zu grün war.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat laut OB Starke am Mittwoch in seiner Vollsitzung der Arena-Übernahme nur noch zustimmen muss.
  • Es stimmt auch nicht, dass im Rathaus aus Geldmangel künftig auch nur noch alle vier Wochen durchgewischt wird.

Dementis zum Montag – Ausgabe 39

Sonntag, 11. Juli 2010
  • Es stimmt nicht, dass alle Straßen der Bamberger Innenstadt durch Fischpässe ersetzt werden.
  • Es stimmt nicht, dass aus Sicherheitsgründen auf der Sandkerwa, nur noch Bier im Tetra-Pack verkauft wird.
  • Es stimmt nicht, dass der “Summer Smoke” zukünftig nur Nichtrauchern vorbehalten ist.
  • Es stimmt nicht, dass das Atrium auf Google-Earth bereits gelöscht wurde.
  • Es stimmt nicht, dass zur Landesausstellung Bier im Jahr 2016, die trinkfestesten Bamberger im Historischen Museum zu bestaunen sind.
  • Es stimmt nicht, dass die momentane Hitze auf das derzeitige Fußballfieber zurückzuführen ist.
  • Es stimmt nicht, dass sich für das kommende “Bamberg zaubert”-Wochenende ein Magier angeboten hat, die Kettenbrücke fertig zu stellen.

Suche nach Resten der Stadtmauer beginnt

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Idee zur Errichtung einer Citypassage auf dem Gelände der Sparkasse Bamberg geistert schon seit über zehn Jahren durch verschiedenste Köpfe. Zuletzt scheiterte der Bau am “Nein” der Unesco. Deshalb soll nun mit architektonischen Tricks versucht werden, das wohl in der Erde vergrabene Weltkulturerbegut möglichst vollständig mit in das Konzept einer Shoppingpassage einzubinden. Auf dem Gelände vermuten Spezialisten die Überreste der Bamberger Stadtmauer, nach denen nun gezielt gegraben und gesucht werden soll. So heißt es zumindest offiziell.

Denn verdächtig scheinen inzwischen die vielen verschiedenen Löcher, die in der Domstadt gegraben, aber nicht wieder zugeschüttet werden. Während rund um den Wilhelmsplatz wohl erfolglos gebuddelt wurde, wird nun ein paar Meter weiter am Synagogenplatz bereits der nächste Krater geschaffen. Auch an der Kettenbrücke ging, so meinte man, lange nichts vorwärts. Doch einige wenige, sehr suspekte Gestalten tümmelten sich immer auf der Baustelle und stießen bei ihren Grabungen auch auf eine Bombe. Und problemlos sind weitere Beispiele anzuführen: Hallstadter Straße, Nürnberger Straße, Erba-Gelände, Sandstraße, u.v.m. Löcher, Krater, Gruben, wo man hinsieht….

“Was sucht die Stadtverwaltung in Bambergs Unterwelt?” ist die Frage, auf die bisher keine Antwort gefunden wurde. Sind es geheime und versteckte Geldreserven? Vermutet man eine Ölquelle unter der Domstadt? Oder Bier?

Oder sucht man tief unter der Weltkultur-Erde vor allem eines: Die Erleuchtung?
Die Erleuchtung darüber, wie man Löcher, die man aufreisst, auch wieder zubekommt. Ob man die natürlich da unten findet?


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