08.02.2012, 02:01 Uhr

Posts Tagged ‘Unterschriftenliste’

Unterschriftenaktion nicht für die Katz’!

Donnerstag, 15. Juli 2010
Der Besitzer möchte unerkannt bleiben....

Der Besitzer möchte unerkannt bleiben....

Am gestrigen Mittwoch unterzeichneten OB Andreas Starke, der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Hans Hemmerlein und der Geschäftsführer der Landesgartenschau 2012 GmbH Harald Lang die Gestattungsverträge für den umstrittenen Uferweg zwischen Markus- und Friedensbrücke. Gerade der Weg entlang des Schiffbauplatzes sorgte in den vergangenen Monaten für heftige Widerstände aus der Bürgerschaft. Doch Hans Hemmerlein beschließt nach der Vertragsunterzeichnung: Ein Schlusszeichen unter die Debatte ist nun gesetzt! Die Bürger hätten sich schon genug beschwert.

Über 1000 Bürger hatten in Form von Unterschriftenlisten ihren Unmut über die Zerstörung des letzten erhaltenen Uferstücks an der Regnitz bekundet. Sie wollten die über eine Million Euro teure und sinnlose Baumaßnahme verhindern. Sollen all die Bemühungen der Bürger nun umsonst gewesen sein? – Und was passiert nun mit den Unterschriftenlisten?

Von der Stadt erhielten wir die Antworten auf unsere Fragen: Man bedanke sich für das Engagement der Bamberger Bürger und möchte die Unterschriftenlisten natürlich schon auf Grund knapper Stadtkassen sinnvoll nutzen: Als Klopapier! Damit war die Unterschriftenaktion nicht für die Katz’, sondern für den Arsch.


Rauchverbot: Frau droht Wahlberechtigten vor dem Rathaus

Freitag, 20. November 2009

Gestern startete auch in Bamberg die Eintragungsfrist auf Unterschriftenlisten für ein Volksbegehren und das “echte Rauchverbot”. 627 Wahlberechtigte drängten sich in das Eintragungslokal, wo noch bis 2. Dezember Unterschriften gesammelt werden. 10% aller Wahlberechtigten müssen sich in diese Listen eintragen, um einen landesweiten Volksentscheid zu erreichen. Es wird das ursprüngliche, bayerische Rauchverbot ohne Aufweichungen gefordert.
Bereits am ersten Tag ereignete sich auf dem Maxplatz ein Zwischenfall: Eine ältere Frau in schwarzem Kleid mit weißer Schürze stand mit Schrubber und Tablett bewaffnet vor dem Eingang des Rathauses und behinderte Wahlberechtige beim Betreten der Eintragungsstätte. “Des gehd fei um mein Aabeidsblods! – Die Bollidig und derä Gewaaf!” schimpfte die Frau noch, als die Polizei eintraf. Als diese die Personalien aufnehmen wollte, antwortete die Frau nur: “Ich bin die Gunda ausm Schlenkerla! Und so a Rauchbierverbot, des fehlerd uns in Bamberch grod nuch!”


WP SlimStat